Kompetenzzentrum Hashimoto Thyreoiditis

Unsere Therapieerfolge machen Mut!

Was ist Hashimoto Thyreoiditis

Hashimoto Thyreoiditis bezeichnet die chronische Entzündung der Schilddrüse. Über 10 Millionen Menschen in Deutschland neigen zu dieser vererbten Autoimmunerkrankung, Frauen zwei bis dreimal häufiger als Männer. Von Neigung ist deshalb die Rede, weil es nicht zwangsläufig zum Ausbruch der Krankheit kommt.

Schlafstörungen, Depressionen, komplette Erschöpfung, Verdauungsstörungen oder unkontrollierte Gewichtszunahme sind die am häufigsten mit der Erkrankung einhergehenden Symptome.

Die aus der Entzündung resultierende Unterfunktion der Schilddrüse wird in der Regel durch die Gabe des T4 Hormons L-Thyroxin ausgeglichen. Für ein gutes Lebensgefühl reicht dies aber häufig nicht aus, denn viele Patienten fühlen sich weiterhin unwohl, obwohl ihre Laborwerte etwas anderes zu dokumentieren scheinen.

Erster Schritt zur umfassenden Therapie

Die Basis einer wirksamen Therapie ist also eine differenzierte Diagnostik. Häufig besteht die chronische Entzündung schon länger, was die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen wahrscheinlicher macht. Es gilt daher zwangsläufig, bei der Diagnose auch alle infrage kommenden Folgeerkrankungen zu betrachten.

Neben den maßgeblichen Schilddrüsenwerte (TSH, FT3, FT4, und die TPO-AK) ist ein umfangreiches Blutbild mit den wichtigsten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen (im Vollblut), Leber, Bauchspeicheldrüsen und Nierenwerten, Eisen-, Zucker-, Fett- und Muskelstoffwechsel sehr hilfreich und somit angeraten.

Eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse rundet die Feststellung des Gesamtzustandes ab.

Besondere Aufmerksamkeit beim Eisen-Stoffwechsel

Häufig geht ein schilddrüsenrelevanter Eisenmangel mit einem Anstieg des Hb-Wertes einher. Dies lässt jedoch nicht zwangsläufig den Schluss zu, dass bei normalem Hb-Wert auch kein Eisenmangel vorliegt. Selbst ein ausgeprägter Eisenmangel kann bei scheinbar normalem Hb-Wert vorherrschen. In diesem Irrtum liegt die häufigste Ursache für falsche bzw. unvollkommene Diagnosen im Zusammenhang mit Hashimoto begründet.

Tipp: eine genaue Betrachtung des Eisenspeichers, dem Ferritin, unter Hinzunahme des CRP-Werts gibt verlässliche Auskunft über möglichen Eisenmangel, denn, Entzündungswert und Ferritinwert steigen stets gleichzeitig an (Hinweis: der Eisenspeicher sollte bei mindestens 50, besser zwischen 60 und 74 ng/ml liegen).

Ist die verlässliche Diagnose erfolgt, so kann bei Eisenmangel einfach und unmittelbar mit der Therapie begonnen werden und Symptome wie allgemeine Müdigkeit, Haarausfall und depressive Verstimmung werden sich kurzfristig deutlich verbessern – ein gutes Lebensgefühl kehrt zurück.

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente

Gerade bei Hashimoto-Patienten hilft die ausreichende Versorgung mit Vitamin D (60-75 ng/ml), Vitamin B12, Zink, Magnesium und Selen schnell. Das Spurenelement Selen sollte meiner Erfahrung nach von allen Hashimoto-Patienten täglich eingenommen werden, da es sich rasch positiv auf den Immunprozess auswirkt.

Hier kommt einer gesunden Ernährung natürlich entsprechende Aufmerksamkeit zu, denn nahezu alle zuvor genannten Komponenten positiver Einflussnahme auf den Immunprozess können Sie durch entsprechende Ernährung Ihrem Organismus zuführen.

Fazit

Mit einer guten Diagnostik und wohlüberlegten Therapiekonzepten können innerhalb weniger Wochen durchaus deutliche Verbesserungen des Allgemeinzustandes erreicht werden.

 

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