Kompetenzzentrum Hashimoto Thyreoiditis

Unsere Therapieerfolge machen Mut!

Hashimoto Thyreoiditis

... und die drei Irrtümer

Irrtum 1: den ersten und auslösenden Irrtum begeht unser Immunsystem, indem es körpereigene Schilddrüseneiweiße nicht erkennt und den Kampf gegen den vermeintlichen Eindringling aufnimmt. Die so hervorgerufene Entzündung der Schilddrüse, entwickelt sich zu einem chronischen Leiden, die Zerstörung von Schilddrüsenzellen nimmt seinen Lauf und eine zunehmende Schilddrüsenunterfunktion stellt sich ein. Diese Unterfunktion muss lebenslang medikamentös ausgeglichen werden.

Irrtum 2: als zweiter Irrtum ist die Missinterpretation der milden und leider auch recht unspezifischen HT-Symptome anzusehen. Gerne führt die reine Symptom-Betrachtung uns Ärzte in die Irre. Vergegenwärtigt man sich jedoch eine Zahl von geschätzt 10 Millionen Menschen allein in Deutschland, die zu HT neigen, so möchte man dazu raten, HT generell in die engere Wahl zu nehmen. Spätestens, wenn Patienten erneut vorstellig werden, ist das Einholen spezifischer Laborwerte angeraten und die Schilddrüse einer Ultraschalluntersuchung (ideal Elastografie) zu unterziehen.

Irrtum 3: ein dritter Irrtum unterläuft dann, wenn man sich von vermeintlich unauffälligen Laborwerten (siehe Infokästen unten) täuschen lässt ohne weiter in die Tiefe zu gehen. "Ihnen fehlt nichts!" – nach diesen Worten des Arztes verlassen die Patientinnen und Patienten in der Regel frustriert die Sprechstunde.

Kompetenter Arzt, herzliches Praxisteam, mehr geht nicht.

Ich habe Dr. Binkle aufgesucht aufgrund meiner Hashimoto Erkrankung. Endlich ein Arzt der die Krankheit und auch den Patienten dahinter versteht. Es ist mir die letzten 3 Jahre nicht gelungen einen kompetenten Arzt zu finden der sich mit dieser komplexen Krankheit und dem gesamten Krankheitsbild auskennt, geschweige denn ein Arzt der mich und meine Symptome für voll genommen hat. Dr. Binkle hört zu, nimmt einen ernst und behandelt den Patienten nicht die Symptome. Besser gehts nicht! Danke !!!"

Quelle: Jameda-Bewertung 09/2019   mehr +

 

Kompetenzzentrum Hashimoto Thyreoiditis

Nahezu alle Patienten, die den Weg in unser Kompetenzzentrum für HT-Erkrankungen in Bochum gefunden haben, bestätigen die zuvor genannten Irrtümer. Wir haben diese Irrtümer im Blick und unser diagnostisches Vorgehen angepasst.

Unsere Vorgehensweise im HT-Zentrum Bochum:

  • Ausführliche empathische Erst- und Folgegespräche (Feststellen des Gesamtzustandes, Betrachtung mögl. HT-Folgeerkrankungen)
  • Elastografische Beurteilung des Schilddrüsengewebes
  • Erstellen der notwendigen Blutbilder, Tiefenbetrachtung der Laborwerte
  • Basis-Check Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
  • Ernährungsmedizinische Beratung (natürlicher Mangelausgleich)
  • Erweiterte Gesundheitsvorsorge zur Vermeidung von HT-Folgeerkrankungen
  • Beratung zur Behandlung mit Supplementen (z.B. Antioxidantien, & Vitaminpräparaten)

Fazit

Mit einer guten Diagnostik und wohlüberlegten Therapiekonzepten können innerhalb weniger Wochen durchaus deutliche Verbesserungen des Allgemeinzustandes erreicht werden. Weitere Informationen zu unseren Therapiekonzepten gerne telefonisch (leider kaum durchzukommen) oder per Email.

Wir beraten Sie gerne!

  • ... zu Häufigkeit und Symptomen

    Hashimoto Thyreoiditis bezeichnet die chronische Entzündung der Schilddrüse. Über 10 Millionen Menschen in Deutschland neigen zu dieser vererbten Autoimmunerkrankung, Frauen zwei bis dreimal häufiger als Männer. Von Neigung ist deshalb die Rede, weil es nicht zwangsläufig zum Ausbruch der Krankheit kommt.

    Schlafstörungen, Depressionen, komplette Erschöpfung, Verdauungsstörungen oder unkontrollierte Gewichtszunahme sind die am häufigsten mit der Erkrankung einhergehenden Symptome.

     

     

  • ... zu den Laborwerten

    Die aus der Entzündung resultierende Unterfunktion der Schilddrüse wird in der Regel durch die Gabe eines T4 Hormons  ausgeglichen. Für ein gutes Lebensgefühl reicht dies aber häufig nicht aus, denn viele Patienten fühlen sich weiterhin unwohl, obwohl ihre Laborwerte etwas anderes zu dokumentieren scheinen.

    Erster Schritt zur umfassenden Therapie

    Die Basis einer wirksamen Therapie ist also eine differenzierte Diagnostik. Häufig besteht die chronische Entzündung schon länger, was die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen wahrscheinlicher macht. Es gilt daher zwangsläufig, bei der Diagnose auch alle infrage kommenden Folgeerkrankungen zu betrachten.

    Neben den maßgeblichen Schilddrüsenwerte (TSH, FT3, FT4, und die TPO-AK) ist ein umfangreiches Blutbild mit den wichtigsten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen (im Vollblut), Leber, Bauchspeicheldrüsen und Nierenwerten, Eisen-, Zucker-, Fett- und Muskelstoffwechsel angeraten.

    Eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse rundet die Feststellung des Gesamtzustandes ab.

     

  • ... zum Eisen-Stoffwechsel

    Häufig geht ein schilddrüsenrelevanter Eisenmangel mit einem Anstieg des Hb-Wertes einher. Dies lässt jedoch nicht zwangsläufig den Schluss zu, dass bei normalem Hb-Wert auch kein Eisenmangel vorliegt. Selbst ein ausgeprägter Eisenmangel kann bei scheinbar normalem Hb-Wert vorherrschen. In diesem Irrtum liegt die häufigste Ursache für falsche bzw. unvollkommene Diagnosen im Zusammenhang mit HT begründet.

    Tipp: eine genaue Betrachtung des Eisenspeichers, dem Ferritin, unter Hinzunahme des CRP-Werts gibt verlässliche Auskunft über möglichen Eisenmangel. Entzündungswert und Ferritinwert steigen stets gleichzeitig an (Hinweis: der Eisenspeicher sollte bei mindestens 50, besser zwischen 60 und 74 ng/ml liegen).

    Ist die verlässliche Diagnose erfolgt, so kann bei Eisenmangel einfach und unmittelbar mit der Therapie begonnen werden und Symptome wie allgemeine Müdigkeit, Haarausfall und depressive Verstimmung werden sich kurzfristig deutlich verbessern – ein gutes Lebensgefühl kehrt zurück.

  • ... zu Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente

    Gerade bei Hashimoto-Patienten hilft die ausreichende Versorgung mit Vitamin D (60-75 ng/ml), Vitamin B12, Zink, Magnesium und Selen schnell. Das Spurenelement Selen sollte meiner Erfahrung nach von allen Hashimoto-Patienten täglich eingenommen werden, da es sich rasch positiv auf den Immunprozess auswirkt.

    Hier kommt einer gesunden Ernährung natürlich entsprechende Aufmerksamkeit zu, denn nahezu alle zuvor genannten Komponenten positiver Einflussnahme auf den Immunprozess können Sie durch entsprechende Ernährung Ihrem Organismus zuführen.

PRAXIS B Dr. med. Peter Binkle

 

Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin

Hausärztliche Versorgung

  • Lehrpraxis der Ruhr-Universität Bochum
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  • Ästhetische Therapie

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8.00 bis 11.00 Uhr
und 15.00 bis 17.00 Uhr

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Kontakt

Clemensstraße 6 . 44789 Bochum

Tel.: 0234 300 150

Fax: 0234 309 399

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